EnglishGreek

Wettstrategien
Sportwetten Bücher
Wetttheorie
Kapitalaufbau
Betfair trading
Sichere Wetten
Wetttrechner
Value Wetten Rechner
Systemwetten rechner
Sichere Wetten Rechner
Online Wettanbieter
Betfair
888Sport
Betway
Interwetten
Victor Chandler
bet365
Bet24
Tipico
Betsson
Unibet
Expekt
mybet
Sportingbet
Betathome
Nordicbet
Pinnaclesports
10bet

Wettsteuer – kann in Deutschland noch ohne Steuer gewettet werden?


Wettsteuer – kann in Deutschland noch ohne Steuer gewettet werden? Mit der Novellierung der deutschen Steuergesetzgebung sollten Sporttipper in ihre Überlegungen im Vorfeld der Buchmacherwahl einen weiteren Aspekt mit einbeziehen: ob und wie der betreffende Anbieter die 5%ige Abgabe an seine Kunden verrechnet. Denn die Höhe eines potentiellen Wettgewinns lässt sich auf unterschiedliche Weise optimieren (u.a. mittels Quotenvergleich); eine Möglichkeit ist, dort zu wetten, wo die Wettsteuer vom Unternehmen getragen wird.

Der Hintergrund:
Warum gibt es die neue Wettsteuer? Warum wird sie dem Kunden in Rechnung gestellt? Entgegen der weit verbreiteten Annahme, der deutsche Fiskus hätte sich mit der Wettsteuer nun eine „neue“ Schikane einfallen lassen, werden Sportwetten bereits seit 1922 besteuert. Rechtsgrundlage dafür bildet das Rennwett- und Lotteriegesetz, datiert auf ebendieses Jahr. Der mit diesem Gesetz definierte rechtliche Rahmen ist entsprechend der Sachlage, wie sie sich Anfang der 20er Jahre präsentiert, ausgestaltet.

Damals gab es noch kein Internet und auch noch keine EU – und mit den technischen Möglichkeiten, die das World Wide Web offeriert, sowie der von der Europäischen Union grenzüberschreitend installierten Waren- und Dienstleistungsfreiheit haben sich neue Möglichkeiten aufgetan: nämlich Wettangebote aus dem EU-Ausland über das Internet nach Deutschland zu vermitteln. Die alte Steuergesetzgebung im deutschen Staat geht jedoch (1) von einem Staatsmonopol im Bereich der Sportwette und (2) von einem deutschen Veranstalter (d. h. der Unternehmensstandort liegt auf deutschem Staatsgebiet) aus. Abgabepflichtig waren daher alle Unternehmen mit Standort in Deutschland.

Solange der deutsche Staat offiziell an seinem Sportwetten-Monopol festgehalten hat, gab es keinen Grund, die Steuergesetzgebung anzugleichen. Denn aus Sicht des Gesetzgebers waren alle über das Internet vermittelten Angebote illegal – wenngleich diese Sichtweise den Grundfreiheiten der EU zuwider läuft. Mit dem Glücksspieländerungsvertrag, in Kraft gesetzt am 1.7.2012, hat sich Entscheidendes verändert: die Marktöffnung ist in die Wege geleitet. Zeit, um also auch die Steuergesetzgebung ins neue Jahrtausend zu bringen. Ergebnis ist die Novelle zum Wettsteuergesetz, welche die Sportwetten-Branche und deutsche Wettkunden in Aufruhr versetzt.

Nunmehr wird die Abgabepflicht nicht am Firmenstandort, sondern am Standort des Wettkunden festgemacht. Zur Anwendung kommt ein verringerter Steuersatz in der Höhe von 5%. Von der Steuerpflicht erfasst sind alle Wetteinsätze, die aus Deutschland getätigt werden. Der Schuldner, und auch das wird oft falsch dargestellt, ist das Unternehmen, nicht die Privatperson. Wettanbieter, die bisher aufgrund ihres Standorts im Ausland unbehelligt blieben, müssen also nun zahlen. Damit ändert sich die Kostenstruktur des Unternehmens mit einem Schlag. Um weiterhin ein marktfähiges Angebot zu stellen, sind also Anpassungen vonnöten; der neue Kostenpunkt muss finanziert werden.

Dies alleine aus jenem Sportwetten-Angebot, das der Anbieter im deutschen Markt führt, zu bewerkstelligen, ist schwierig. Immerhin kalkulieren die meisten Buchmacher mit einer Gewinnspanne von 5-10%. Das heißt, dass sie sich von den Wetteinsätzen ihrer Kunden einen Prozentsatz, der in diesem Bereich liegt, einbehalten. Dies entspricht also zum Großteil jenem Betrag, der nun an den deutschen Staat abzuführen ist. In logischer Konsequenz muss das deutsche Wettangebot des Anbieters entweder querfinanziert werden, das heißt mit Einnahmen aus anderen Quellen gestützt werden, um es so wie bisher weiter zu führen, oder die Wettsteuer muss an den Kunden weiter verrechnet werden.

Wetten ohne Wettsteuer:
Welche Anbieter tragen die Kosten selbst? Welche Anbieter tragen sie in Ausnahmefällen? Infolge der novellierten Steuergesetzgebung haben die Wettanbieter unterschiedliche Konsequenzen gezogen. William Hill beispielsweise hat sich gänzlich aus dem deutschen Markt zurückgezogen. Dann gibt es die Gruppe der Buchmacher, und diese wächst seit dem 1.7.2012 beständig, welche die Kosten für die Abgabe in Form einer Gebühr an die Kunden weiter verrechnet. Dazu zählen namhafte Anbieter wie Interwetten, Mybet, Bet-at-home, Bwin, Bet365, Unibet und Ladbrokes.

Eine kleine Bastion gibt es aber noch, und die setzt sich zusammen aus u. a. Betsafe, Tipico, Betsson und Expekt. Diese Buchmacher tragen (mit Stand 29.10.2013) die Kosten der Wettsteuer selbst. Bet3000 und Sportingbet hingegen haben einen Zwischenweg gewählt. Sie verrechnen grundsätzlich 5% Gebühr, haben aber Ausnahmefälle definiert. So sind beispielsweise bei Sportingbet alle Kombiwetten ab 3 Tipps von der Gebühr befreit.

Abschließend sollte aber noch erwähnt werden, dass manche Anbieter eine im Branchenvergleich überdurchschnittlich attraktive Quotengestaltung aufweisen. Trotz Verrechnung der Wettsteuer könnte es also passieren, dass der eine oder andere Tipp bei einem solchen Anbieter immer noch einen höheren Gewinn bringt, als bei einem Anbieter, der keine Gebühr verrechnet.




Bonusangebote
888-50€ gratis Wette
Betfair-20€ gratis Wette
bet365- 100% bis zu 100€ Bonus
Betway-50€ gratis Wette
Tipico-100% bis zu 100€ Bonus
Sportingbet-100% bis zu 100€ Bonus
Betsson-100% bis zu 50€ Bonus
Bet-at-home-50% bis zu 100€ Bonus
mybet-100% bis zu 80€ Bonus
Pinnaclesports - high odds
Interwetten-20€ gratis Wette
Victor Chandler-50€ gratis Wette
Bet24-50% bis zu 35€ Bonus
Nordic bet-100% bis zu 100€ Bonus
unibet-100% bis zu 50€ Bonus
Expekt-50% bis zu 50€ Bonus
Links | Webmasters | Sitemap

Copyright © Betting-smart.net 2010 | Alle Rechte vorbehalten